1. Interalpiner Lachyoga-Kongress in Salzburg

Das Wort für sich genommen klingt schon gigantisch: „Interalpin“ – ja und im Nachhinein gesehen war er das auch, dieser Lachyoga-Kongress mit gut 200 Teilnehmern – inklusive der beiden Gründer des Lachyoga, Madhuri und Dr. Madan Kataria aus Bangalore, Indien. Hier eine Impression dieser Tage vom 21.-23.03.2014, die die Stimmung gut wiederspiegelt:

Lachyoga-Kongress 2014 in Salzburg mit Madhuri und Dr. Madan Kataria, Foto: E.Griebeling

Lachyoga-Kongress 2014 in Salzburg mit Madhuri und Dr. Madan Kataria, Foto: E.Griebeling

Wozu ein Lachyoga-Kongress – und dann noch in Österreich?

Lachyoga, die Kunst des Lachens ohne Grund, ist keine belächelte Randerscheinung mehr. Im Gegenteil, diese 1995 von dem indischen Ehepaar Kataria gegründete Yoga-Methode, die nicht nur Spaß, sondern auch glücklich, gesund, kreativ und noch anderes mehr macht, hat sich wie ein Virus über die Erde verbreitet. Außerdem gibt es zunehmend mehr Belege dafür, dass es sich um eine schnell wirkende Anti-Stress-Methode handelt und auch gut wirksam in der Burnout-Prävention funktioniert. Kurz vor dem Abschluss befindliche Studien belegen, das es viele weitere heilsame Wirkungen von Lachyoga auf die Gesundheit gibt. Auch deswegen wird das öffentliche Interesse immer größer.
In den letzten Jahren hat es in Deutschland mehrere große Lachyoga-Kongresse gegeben und im Oktober 2013 sogar eine europäische Lachyoga-Konferenz in Lissabon, Portugal. Was lag da näher, als die Idee einiger alpiner Lachyogis, in der zentral gelegenen Stadt Salzburg einen Kongress zu organisieren? Die Idee war, dass Teilnehmer aus Zentraleuropa es endlich mal nicht so weit haben. Nach zunächst schleppenden Anmeldezahlen war das Interesse groß: Die 60 Teilnehmer einer vor dem Kongress stattfindenden Ausbildungsgruppe in der Woche vor dem Kongress setzte sich aus viele Teilnehmer/innen aus Italien, Frankreich, der Schweiz, Österreich und Deutschland zusammen, es kamend sogar einige aus Island, Israel und weiteren Ländern. Auch auf dem Kongress selbst, der über 200 Teilnehmer zählte, gab es viele Sprachen zu hören – nicht nur österreichisches Deutsch und indisches Englisch.

Was passierte auf dem Kongress?

Das ist in wenigen Worten nur ganz schwer zu sagen: Viele spannende und sehr profihaft gehaltene Veranstaltungen ganz unterschiedlicher Art: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse, Lachyoga in Firmen und als Wellness-Training, Lachyoga mit Kindern, Lachen mit Alzheimer- und anderen demenzerkrankten Menschen, Persönlichkeitsworkshops wie ein Scherbenlauftraining – um nur einige Themen zu nennen.
Wunderbar rege genutzt wurde auch die Möglichkeit zu Begegnungen und zum Austausch. Gut, manche werden sagen, das ist halt auf Kongressen so. Doch was diesen Lachyoga-Kongress sicherlich auszeichnet, ist einmal die unglaublich kraftvoll positive Stimmung und zum anderen das Aufbruchsfieber, das von den durch die Vorträge und Veranstaltungen initiierten Impulse verursacht wurde.
So hat auch der Lachyoga-Gründe, Dr. Madan Kataria, hat in seinen Beiträgen auf dem Kongress besonders deutlich gemacht, das Lachyoga nun in die professionelle Phase eintritt, um ein wenig aus dem „exotischen Nischendaseinf“ hervorzutreten als ernstzunehmende (haha!) Methode, die dabei hilft, viele Herausforderungen dieser Zeit zu meistern.

Die Lachyoga-Gründer auf dem Kongress in Salzurg

Die Lachyoga-Gründer auf dem Kongress in Salzurg beim Interview

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