Lachyoga in Coronazeiten 3 – Lach dich frei und werde zur Lachmöwe

Corona-Lachyoga-Update Nr. 3

Mit der Ende Januar andauernden Lockdown-Situation hierzulande gehen die Menschen sehr unterschiedlich um. Die einen sind mehr, andere weniger betroffen. Wenn du dich von den Gefühlen der Ohnmacht, des Ausgeliefertseins und der Einschränkung befreien möchtest um handlungsfähig und zuversichtlich zu bleiben, dann:

…mache Lachyoga mit uns! Denn Lachyoga ist ein sehr kraftvolles Mittel mit sehr schnellen, positiven Auswirkungen auf deinen psycho-mentalen Zustand.  Lachyoga ersetzt natürlich keine ärztliche und psychotherapeuthische Behandlung, kann sie jedoch wirksam ergänzen.

Sich über die Corona-Misere erheben

Lachyoga als Methode des absichtlichen Lachens funktioniert auch dann, wenn es dir gar nicht gut geht, wie z.B. im gegenwärtigen Pandemie-Frust. Wir hören immer wieder von Teilnehmer*innen unserer Lachyoga-Events, dass sich durch das intensive Yoga-Lachen ihre psycho-mentale Verfassung komplett positiv gedreht hat:

Die Biochemie in Körper und Gehirn schaltet auf Glück, d.h. es werden Neurotransmitter produziert, die wohlig-beschwingte Gefühle auslösen und für Entspannung sorgen. Durch die veränderte Körperhaltung und die spielerische Bewegung beim Lachen wird eine Einstellungsänderung bewirkt. Ganz häufig berichten Lachyoga-Praktizierende von Leichtigkeitsgefühlen und davon, dass sie plötzlich feststellen, Belastendes losgelassen zu haben. Mit anderen Worten: auch wenn sich die Situation nicht unbedingt geändert hat durch das Lachen, können sie jetzt leichter damit umgehen.

Das ist so wie über den Dingen schweben, nicht mehr so sehr davon betroffen sein. Wir nennen das den „Zustand der Lachmöwe“: Eine Möwe fliegt und schwebt und kann die Dinge von oben betrachen. Sie überblickt entspannt die Situation und kann von dort aus ihr Ziel neu bestimmen.

Die Lachmöwen-Übung:

Breite deine Arme im Stehen aus und „schwebe“ sanft die Flügel schlagend durch den Raum. Zusätzlich kannst du bewusstes Lächeln oder sogar hörbares und lautes Lachen einsetzen.  Bleibe da. eine Minute lang ganz spielerisch dabei und beobachte, wie du dich währenddessen fühlst. Dies ist nicht nur eine Lach-Übung, sondern alleine durch die spielerisch-fliegende Körperaktivität werden Nervenreize ans Gehirn übermittelt, die Gefühle von Leichtigkeit, Wohlbefinden und Souveränität bewirken. Lachen und Lächeln verstärken das Ganze, deswegen ist die „Lachmöwe“ eine besonders kraftvolle Übung.

Bitte erstmal lächeln

Vielleicht möchtet du lieber ganz allmählich in das Thema absichtliches Lachen einsteigen und die „Lachmöwe“ ist dir zuviel. Insbesondere dann, wenn dir Lachyoga noch unvertraut ist. Dafür gibt es das Lächeln. Es ist wohlbekannt, dass Lächeln nicht nur wohltuend, sondern auch ansteckend ist und schnell eine Herzensverbindung zu anderen Menschen schaffen kann. Es besitzt jedoch darüber hinaus eine große Kraft, den eigenen Zustand zu verändern und schwierige Situationen leichter ertragen zu können. Lächeln ist leiser als Lachen und damit feiner. Die Wirkung des Lächelns kannst du beim achtsamen in dich HIneinlächeln auf körperlicher Ebene erfahren:

Lächel-Übung

Lächele entspannt sitzend mit geschlossenen Augen vor dich hin und beobachte dabei eine Zeitlang, welche Muskeln dabei aktiv werden. Vielleicht spürst du neben der Aktivität der Muskeln um den Mund herum weitere Muskelbewegungen im Gesicht, z.B. die der Ringmuskeln um die Augen herum. Nimm wahr, ob sich nach einiger Zeit entspannten Lächelns eine Auswirkung auf die Hals- und Nackenmuskulatur einstellt. Vielleicht vertieft sich auch deine Atmung dabei wie von selbst. Welche Auswirkungen auf weitere Bereiche deines Körpers kannst du feststellen, wenn du auf diese Weise achtsam weiterlächelst?

Übungserweiterung: Wenn du die Augen als „Lächel-Verstärker“ bewusst einsetzen willst, kannst du dir vorstellen, die Augen bewusst strahlen zu lassen, so als wenn du Scheinwerfer anschaltest. Die Scheinwerfer Übung kannst du auch bestens vor dem Spiegel ausprobieren. Durch das – gerne am Anfang etwas übertriebene – Mitlächeln der Augen wird das Lächeln authentischer und damit kraftvoller.

Fazit

Wenn du bewusstes Lachen und Lächeln in dein Leben integrierst, wirst du aufgrund der biochemischen und psychologischen Wirkungen des Lachens unabhängiger von der Situation und kannst dich leichter neu ausrichten. Die beiden Übngen sind Beispiele. Für eine nachhaltige Zustandsänderung ist tägliche Lach-Praxis von mindestens 15 Minuten Dauer schon ausreichend. Da man auch so ganz nebenbei bei Alltagsaktivitäten lachen kann, das leicht möglich und macht auch noch ganz viel Spaß.

Wenn du nicht nur alleine Lachen und Lächeln willst…

…empfehlen wir die die Teilnahme an einem Lachyoga-Schnupper-Workshop online (wenn du Lachyoga noch nicht kennst)

…oder unsere regelmäßigen Online-Lachyoga-Angebote

Schreib uns gerne eine Nachricht oder rufe einfach an, wenn du mitlachen möchtest.

© Alex Bannes 2021 – Stand 31.01.2021

 

 

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